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Workshop „Europäische Kostümgeschichte“

Ort: Badisches Staatstheater Karlsruhe

Rüstungen, die nie im Kampf eingesetzt werden? Rote Schuhe für den Monarchen?

Ist es nicht oftmals kurios, was Menschen tragen?

In diesem Workshop geht die Dozentin den Gründen für Bekleidungsverhalten und Modetrends auf die Spur, um nicht nur unser heutiges Modeverhalten, sondern auch die Modeeskapaden der einzelnen Kostümepochen zu verstehen. Diese Inhalte vor allem für Theaterschaffende wichtig, denn sie begründen, warum z.B.  Probenkostüme für Darsteller große Relevanz haben, um eine Rollenentwicklung durchzuführen.

Am ersten Workshoptag liegt der Fokus auf dem Oberthema „Negierung des Körpers“ und Epochen wie die Byzantinische Mode und die Spanische Mode werden intensiv betrachtet. Inwiefern auch in den 20er Jahre eine Negierung, vielleicht sogar eine selbstgewählte, vorgenommen wurde, gilt es in der Gruppe zu untersuchen und zu diskutieren.

Am nachfolgenden Workshoptag liegt der Fokus auf „wiederkehrenden Modeidealen“. Vor diesem Hintergrund werden die Epochen Barock, Rokoko und der Historismus studiert und einander gegenübergestellt.

Die Dozentin stellt dabei immer den Bezug zur Verarbeitungsweise der Kleidungsstücke her und weist auf die besonderen Anforderungen für das Trageverhalten auf der Bühne hin.

Der Workshop hilft den TeilnehmerInnen, Kostüme und Versatzstücke in ihren geschichtlichen Kontext zu setzen und dieses Wissen in die tägliche Arbeit einfließen zu lassen.